Seit 1997 dient unsere Institution der beruflichen & sozialen Integration von Arbeitsuchenden, die für eine gewisse Zeit die Unterstützung durch die wirtschaftlichen Sozialhilfe benötigen. Wir bieten den Klienten eine Tages-Struktur und fordern von ihnen ein Engagement: Bei der Stellensuche, bei internen Arbeiten oder externen Aufträgen. Missachtungen dieser Kooperationsregeln haben Kürzungen in der Sozialhilfe zur Folge.

Sichtbare Arbeits-Einsätze im Dorf sind zum Beispiel die Sauberkeits-Patrouille oder die Mithilfe bei der Pflege verschiedener öffentlicher Grünanlagen & Brunnen. Durch unseren täglichen Kontakt mit den Klienten sind wir einerseits eine praxisnahe Abklärungsstelle für das Sozialamt und unterstützen deren gesetzliche Integrationspflicht. Zum Anderen ist uns die Kooperation mit dem Gewerbe sehr wichtig. Ziel: Arbeitgeber und Arbeitsuchende näher zusammenbringen.

Jährlich betreuen wir rund 50 - 60 von den Sozialämtern zugewiesene Programm-Teilnehmer, die Hälfte davon Schweizer. Die KlientInnen stammen aus Pfäffikon und den Gemeinden der Region, von Effretikon über das Tösstal bis Rüti ZH.

In den vergangenen Jahren gelangten 50% bis 60% der Programmteilnehmer mit beruflichem Integrations-Auftrag wieder zu einer Anstellung im ersten Arbeitsmarkt. Dadurch ergeben sich Einsparungen in der wirtschaftlichen Sozialhilfe. Auch bei denjenigen Klienten, die noch keinen Job gefunden haben, sind häufig postive Wirkungen auf die Gesundheit wie auf die Teilnahme am Dorfleben feststellbar.

Artikel im Zürcher Oberländer

Letzte Aktualisierung am 12.11.2017